Neubau meines ca. 6qm grossen Wasseragamen- Terrariums


Bilder vom "alten" Wasseragamen- Terrarium | Bau- Dokumentation "altes Wasseragamen- Terrarium





Momentan Kosten: ca. 500€

(wird erweitert)





Nun hat der Bau Ende August begonnen... die erste Tat war das Material für den Rohbau zu besorgen. Dank meines Chefs war das auch kein Problem (Danke an dieser Stelle Günther), die Materialien günstiger zu besorgen und auch zu Transportieren.





Das Material lagerten wir erstmal im Arbeitszimmer zwischen... (siehe Materialliste)




Das Terrarium soll in die ehemalige Essecke, Platz bietet sich am besten an, alles andere musste enger zusammenrücken was aber kein großes Problem darstellt, denn der Platz ist da. Und hier soll es errichtet werden...


 


Das erste war, das ich das Netzwerk, welches oberhalb der langen Seite aus der Wand kam, neu verlegt werden musste und vor Feuchtigkeit zu schützen.



Also ging es dann los, die Außenmasse sind folgende: 202cm Tief und 265cm lang, komplette Höhe beträgt 247cm. Das wichtigste ist, das es zu keiner Schimmelbildung kommt, da das Terrarium an zwei Außenwänden vom Haus steht. So wurden an den Außenwänden entlang Kanthölzer verschraubt und die entstandenen Kassetten am Ende mit 30mm Dämmung (10mm + 20mm) aufgefüllt.


 

 

 


Damit keine Feuchtigkeit vom Terrarium in die Außenwände gelangt, habe ich das Ganze noch mit einer Dampfsperre versehen, sicher ist sicher ....


 


Leider waren diverse Lichtschalter und Schalter für das Außenrollo sowie eine Steckdose im Weg, aber dank WACO- Klemmen kein Problem, so wurde alles kurzerhand um 20cm Verlängert und die Schalter kamen somit in die Außenwand des Terrariums.


 

 


Die Außenwände wurden dann mit Rigips versehen, warum die normalen Rigipsplatten? Da alles mit Flüssiger Teichfolie abgedichtet wird, spielt das in diesem Fall keine Rolle.


 

 

 


Nun kamen die Stützen für die Fenster, da ich hier wieder meine Kunststofffenster verbauen werde, leider hatte ich einen Messfehler drin, so dass die Öffnung 20cm zu groß war, stellte aber kein Problem weiter dar, wurde eben noch eine Stütze eingezogen.


 


Da ich diesmal ein Eckterrarium bau, wird die rechte Ecke mit 6mm Foltglas eingeglast, sie ist freihängend, denn darunter wird das Wasserbecken seinen Platz finden.


 


Als nächstes ging es an die Abstützung der Bodenplatte, welche aus 25mm OSB3 besteht und mit PU- Holzleim verklebt wurde. Die Kantholz Unterkonstruktion wurde ebenfalls mit PU- Holzleim verklebt und verschraubt sowie am Boden Entkoppelt.


 

 


In die Bodenplatte wurde auch gleich der Abschnitt für das Wasserbecken integriert.


 

 

 


Der Ausschnitt diente gleich für den Technik- Schrank, denn da ich diesmal keine 45cm Unterbau habe, sondern nur 30cm, musste eben eine Ecke herhalten um den Sicherungskasten und die EVGs sowie die Regenanlage und den Druckfilter fürs Wasserbecken unterzubringen.


 

 

 



Der Technik- Schrank wurde fertiggestellt und die Öffnungen für die Fenster verkleinert, so das die Kunststofffenster mit 102,3cm x 135cm wieder Platz finden.


 

 


Da beim alten Terrarium sich die Methode Rigips bewährt hat, wird die Außenhaut auch wieder Rigips sein, er ist leicht und lässt sich ohne großen Aufwand verarbeiten.


 

 


Nun folgte der Bau des Wasserbeckens, welches, wie schon erwähnt, aus 25mm OSB3 hergestellt wird, die Front wird mit 8mm Foltglas, die Sicht ins Wasserbecken gewähren. Das Wasserbecken hat die Masse: 138cm x 91cm x 32cm es wird am Ende um die 350l haben. Die Bodenplatte liegt aus Sicherheit nochmals auf 10mm Styropor um Unebenheiten auszugleichen und um den darunterlegenden Fußboden zu schützen.


 

 

 


Die OSB3 Platten wurden alle mit PU- Kleber verklebet und zusätzlich gut verschraubt.


 

 

 


Nun ging es um die Decke, bzw. erstmal um das Abdichten um eventuelle Feuchtigkeitsschäden vorzubeugen! Da der Standort der damalige Essbereich im Wohnzimmer war, waren beim Hausbau gleich Aussparungen für LED- Spots gemacht wurden, diese wurden mit Klebeband für Dampfbremsfolien verschlossen.


 

 


Um einen 100% Schütz zu gewährleisten, habe ich das Ganze noch mit einer Dampfbremsfolie abgedichtet. darauf folgten dann die 12mm OSB3 Platten. Die Verkabelung für die Beleuchtung wurde in diesem Zuge ebenfalls gleich mit erledigt, da ein späteres herankommen nicht mehr möglich wäre.


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Nun ging es an die Innenverkleidung, damit die Tragenden Elemente noch etwas stabiler werden, wurde innen mit 12mm OSB3 verkleidet.